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Erklärung Einpresstiefe (ET): Informiere Dich jetzt hier

Wie Einpresstiefe herausfinden?

Die Einpresstiefe (ET) findest du schnell heraus. Sie ist der Abstand einer Felge zwischen Radmitte und ihrer Auflagefläche in Millimetern. Zur Erklärung Einpresstiefe: Je kleiner die Einpresstiefe, desto breiter ist die Spur. Das heißt, das Rad steht dann weiter außen im Radkasten. Bei neuen Felgen für das eigene Auto muss die ET unbedingt beachtet werden.

Wie wird die ET gemessen?

Laut Definition misst die Einpresstiefe von Felgen den Abstand zwischen Felgenmitte und der Radanschlussfläche. Hä? Mag sich da wohl der ein oder andere denken, der nicht gerade den Großteil seiner Zeit damit verbringt, Felgen bzw. Kompletträder zu montieren. Aber keine Angst: Wir erklären dir das Thema ET so, dass du es auch ohne Hintergrundwissen verstehst.

Das Geheimnis hinter der mysteriösen Einpresstiefe

Wer kennt es nicht? Auf der Suche nach neuen Felgen und Reifen stolpert Autofahrer immer wieder über Fachbegriffe. Eines der größten Mysterien ist dabei für viele die Einpresstiefe der Räder, kurz ET. Allerdings kann genau diese einen entscheidenden Einfluss darauf haben. Etwa wie dein Fahrzeug mit den neuen Alufelgen aussieht und ob es weiterhin sicher ist. Umso wichtiger, dass du dich vor dem Kauf informierst. Aber mal ganz unter uns: So kompliziert wie viele denken, ist die Sache mit der ET gar nicht. Egal ob positive oder negative ET: Damit du ganz sicher den richtigen Wert wählst in Sachen Felgenbreite, erklären wir dir im Artikel alles Wichtige.

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Hier kannst du sehen, wie Felgen mit negativer und positiver Einpresstiefe aussehen.

Ist die Einpresstiefe wichtig? – Infoartikel Einpresstiefe

Zuerst einmal solltest du wissen, dass der Wert immer in Millimetern angegeben wird. Entscheidest du dich für ein Rad mit einer ET25, sprechen wir also von 25 mm. Aber was genau beschreibt diese Tiefe nun eigentlich? Wenn Kompletträder montiert werden, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder liegt die Alufelge auf einer Fläche entweder auf der Bremstrommel auf oder auf der Bremsscheibe. An dieser Stelle wird die Felge mit dem Fahrzeug verbunden, sie heißt Radanschlussfläche oder auch Radflansch. Die Felgenmitte ist, wie der Name schon sagt, tatsächlich die Mitte einer Alufelge im Längsschnitt. Sie ist in der Abbildung mit einer roten, gestrichelten Linie markiert. Die ET beschreibt also, ganz einfach gesagt, wie weit die Mitte der Felge von der Anschlussfläche des Rads entfernt ist. Oder anders formuliert – wie tief die Alufelgen im Radkasten stehen.

Positive und negative Einpresstiefe – Der feine, aber bedeutende, Unterschied

Wie du in der Abbildung sehen kannst, wird außerdem zwischen positiver Einpresstiefe und negativer Einpresstiefe unterschieden. In dem Fall, dass die Radanschlussfläche genau in der Mitte der Felge liegt, hätte sie eine ET0. Die meisten Fahrzeuge haben jedoch eine positive ET. Das bedeutet, dass die Radflansch weiter außen sitzt, als das Felgenzentrum. Von einer negativen ET hingegen sprechen wir dann, wenn die Radflansch weiter innen sitzt, als die Felgenmitte. Vor allem Geländewagen, wie Kia Sorento und Suzuki Jimny, sind auf Leichtmetallräder mit negativer ET ausgelegt.

Einpresstiefe einfach erklärt

Diese Rial Bavaro hat zum Beispiel bei einer Größe von 8×18 Zoll eine recht gängige Einpresstiefe von 35 mm. Die Radflansch ist also 35 Millimeter von der Radmitte entfernt.

Wie wichtig ist die Einpresstiefe?

Kurz gesagt: Sehr wichtig! Nicht ohne Grund machen Hersteller präzise Angaben, innerhalb derer wir uns beim Tuning bewegen können. Ist der Wert zu niedrig für die Anforderungen deines Wagens, dann hat das Konsequenzen. Mit anderen Worten: Im schlimmsten Fall schleift der Reifen am Radhaus. In diesem Fall müsste der Radkasten geweitet werden. Wählst du hingegen eine zu hohe ET, wird möglicherweise die Freigängigkeit der Bremse eingeschränkt. Hier können Spurplatten bzw. Distanzscheiben Abhilfe schaffen. Sie sorgen dafür, dass deine Räder weiter außen sitzen.

Wie finde ich die Einpresstiefe heraus?

Angaben zur ET findest du nur dann im Fahrzeugschein, wenn deine Felgen dort eingetragen sind. Andernfalls stehen dort nur Daten bezüglich der zugelassenen Reifengrößen. Du kannst den zulässigen Größenbereich jedoch beim Hersteller erfragen. Grundsätzlich gilt: Wird die Felge breiter, muss die ET geringer werden. Nur so kollidiert das Felgenhorn und die Reifenflanke nicht mit Lenkgeometrie und Bremse. Im Felgenshop musst du dir darum allerdings keine Gedanken machen! Wenn du dich für neue Felgen entscheidest, achte unbedingt darauf, dass sie mit ABE bzw. ECE gekennzeichnet sind. Wir wählen für dein Auto dann immer genau die Einpresstiefe, die am besten passt.

Einpresstiefe Vergleich: Was sieht besser aus?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Na gut, in diesem Fall sind es zwar zwei Bilder, aber das nehmt ihr uns hoffentlich nicht übel. Damit ihr noch einmal live und in Farbe sehen könnt, welchen Unterschied in der Optik die ET ausmacht. Dafür haben wir unseren Seat Leon Cupra mit unterschiedlichen Alufelgen fotografiert. Aber seht selbst:

Schick….

Einpresstiefe (ET) einfach erklärt - Seat Leon Cupra 290 mit einer Einpresstiefe von 8x19 ET50

….schicker

Einpresstiefe (ET) einfach erklärt - Seat Leon Cupra 290 mit einer Einpresstiefe von 8x19 ET44

Die Einpresstiefe der neuen Felgen ist zu hoch gewählt? Exkurs: Distanzscheiben, Spurverbreiterung

Infoartikel Einpresstiefe: Kleine Scheibe – Große Wirkung

Die Einpresstiefe ist die Angabe, an der sich ablesen lässt, wie gut die Felge am Fahrzeug aussehen wird. Was ist jedoch, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und du fährst bereits Alufelgen, mit denen du nicht glücklich bist? Die Felge wirkt zu schmal? Reifen und Leichtmetallfelge sitzen nicht satt genug in den Radhäusern? Vielleicht weil die Leichtmetallfelgen vom Werk nicht so sportlich konzipiert sind, wie du es dir vorstellst? Dann sind Distanzscheiben, Spurverbreiterungen oder auch Spurplatten genannte kleine Platten die Lösung. Sie passen die Einpresstiefe so an, dass sie den Rädern einen deutlich sportlicheren Look verleihen.

Spurplatten zur Anpassung der Einpresstiefe

Wenn du denkst: Da geht aber noch was! Jetzt ist eine Spurplatte eine kostengünstige und einfache Möglichkeit, deinem Wagen einen breiten Auftritt zu verleihen.

Die Radhäuser erscheinen ausgefüllter. Der Reifen reicht sichtlich bis an das Radhaus. Weiterer Pluspunkt: Fahrstabilität und Sicherheit gewinnen ebenso durch Spurplatten. Gerade in Kurven profitiert das Auto und zeigt sich von seiner stabilen Seite. Eine besonders hohe Spurtreue für Sonder- oder Serienräder ist ebenso das Resultat wie ein agiles und direktes Ansprechverhalten.

Seitenwind und Spurrinnen sind mit einer verbreiterten Spur, nun ja, fast egal. 10 mm bis 70 mm sind drin – je nach Fahrzeug. Die verbreiterte Auflagefläche lässt die Felgen zudem sichtlich größer erscheinen und runden so die Optik sportlich ab. Insbesondere wenn die Alufelgen glatt mit den Kotflügelkanten abschließen, wirkt das Gesamtbild besonders dynamisch und rund.

Vorteile von Distanzscheiben bei zu hoher Einpresstiefe

Ach ja, und zu guter Letzt sorgen die Spurplatten dafür, dass die Freigängigkeit der Bremse gewährleistet ist. Für den Fall, dass die Einpresstiefe zu hoch ist. So kann Fahrer sich manchmal für eine Felge entscheiden, die nicht unbedingt geeignet ist für das jeweilige Fahrzeug. Letztlich entscheidet das aber in einem solchen Sonderfall immer der TÜV.

Spurplatten Vorteile – Auf einen Blick

– Kerniger Look durch größer wirkende Felgen
– Erhöhte Fahrstabilität und Spurtreue
– Perfekt geeignet für Felgen der Serie und Nachrüstfelgen
– Ebenso verbaubar mit einem Sportfahrwerk wie mit einem Serienfahrwerk
– Für viele gängige Fahrzeugmodelle erhältlich
– Spurplatten kaufen im Shop mit Alufelge und Reifen: meist kommen sie mit Teilegutachten und teilweise auch mit ABE

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