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Herstellung und Vorteile von Schmiederädern und Gussrädern - Jetzt kaufen auf felgenshop.de

Herstellung und Vorteile: Schmiederäder und Gussräder online kaufen

Jeder von Ihnen wird sich unter dem Begriff Schmiederad etwas vorstellen können – eine geschmiedete Felge. Doch Sie werden sich auch denken können, dass die Felgen nicht händisch mit einem Hammer geschmiedet werden. Wie also läuft die Herstellung eines Schmiederads ab und welche Vorteile bringt es gegenüber einer normalen Guss-Felge mit? Wir klären Ihre Fragen und geben Ihnen einen kurzen Überblick über das Gebiet der Schmiederäder. Für alle, die eine Schmiedefelge kaufen wollen, ein echtes Muss.


  • Geschmiedete Leichtmetallräder haben ihren Ursprung im Rennsport und sind besonders im Tuning-Bereich sehr beliebt.
  • Schmiederäder werden mithilfe hydraulischer Pressen geformt und sind somit individualisierbar.
  • Ein Schmiederad ist stabil, sehr leicht und dadurch für den sportlichen Fahrer perfekt geeignet.

Was sind Schmiederäder?

Bei Schmiederädern handelt es sich um eine Art von Felgen, die mittels einer besonderen Technologie hergestellt werden. Lassen Sie sich aber schon vorab gesagt sein: Ein Schmiederad bringt gegenüber einem Gussrad einige Vorteile mit sich und macht nicht nur an einem BMW, Mercedes oder Audi eine gute Figur. Geschmiedete Alufelgen haben ihren Ursprung in der Rennsport-Szene und begeistern besonders Tuner mit ihren Eigenschaften. Felgenmarken wie BBS, Borbet und OZ haben ihren Erfolg unter anderem ihren sportlichen Schmiederädern zu verdanken. Im Gegensatz zu gegossenen Leichtmetallrädern sind sie zwar etwas teurer, doch ihr Geld sind sie allemal wert.


Wie funktioniert die Herstellung eines Schmiederads? - Vom gegossenen Aluminium bis zur Schmiederfelge

Um die Herstellung eines Schmiederads zu erklären, müssen wir zuerst einmal einen Blick auf die Produktion gegossener Leichtmetallräder werfen. Hier gibt es für jedes Design eine entsprechende Form. Das flüssige Aluminium wird in diese Form gegossen – einmal abgesehen von kleinen Nachbesserungen – ist die Produktion der Felge damit abgeschlossen. Dieser Prozess erinnert, grob gesagt, an das Backen eines Kuchens. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich das Flow Forming Verfahren. Übersetzt bedeutet dies so viel wie fließendes Umformen. Hierbei werden die Alufelgen zuerst mit einem sehr schmalen Felgenbett und stärkerer Wand gegossen und anschließend in erhitztem Zustand gezogen und gewalzt, bis sie ihre Endform erreicht haben.


Die Herstellung von Schmiederädern hingegen gestaltet sich um einiges komplizierter. Sie werden oftmals in einem sogenannten „nicht zerspanenden Umformverfahren“ gefertigt. Das Material wird dabei nur verformt, es werden nicht, wie ansonsten üblich, Teile des Materials abgefräst. Zu Beginn des Produktionsprozesses ist die Felge nur ein zylinderförmiger Rohling aus einer siliziumfreien Aluminiumlegierung mit einem Durchmesser von 30 und einer Höhe von 60 cm. Bei einer Temperatur von 400° und mit immensem Druck wird der Aluminiumblock dann in mehreren aufeinanderfolgenden Pressvorgängen immer mehr in Richtung Endform gebracht. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass das Material extrem verdichtet wird und somit extremen Belastungen standhält. Nun folgt der Feinschliff: Mit feinsten Werkzeugen wird das Schmiederad in seine Endform gebracht und das Design ausgefräst. Außerdem werden die Felgen per Hand auf Hochglanz poliert und mit einer Acryllackversiegelung vor Zerkratzen geschützt.


Vorteile von Schmiederädern – Schmiederad oder Gussräder

  • Hohe Stabilität und Belastbarkeit
  • Glanz geht nicht verloren
  • Gegen Umwelteinflüsse und Kratzer geschützt

Wie schon erwähnt, bringen Schmiederäder gegenüber Gussrädern einige Vorteile mit sich. Zum einen verfügen sie über höhere Stabilität. Dafür verantwortlich sind die Verwendung besonders hochwertiger Materialien und die hohe Verdichtung beim Schmiedeprozess. Zum anderen ist ihre Oberflächenbeschaffenheit um einiges hochwertiger als die einer Gussfelge. Materialeinschlüsse und Poren werden durch den hohen Druck, der auf das Rad ausgeübt wird, verhindert. Neben der Stabilität ist der wohl entscheidendste Vorteil von Schmiederädern ihr geringes Eigengewicht. Durch die starke Verdichtung sind sie bis zu 40% leichter als ein gegossenes Leichtmetallrad. Damit werden geschmiedete Felgen zum perfekten Begleiter für sportliche Fahrer. Außerdem überzeugen sie aufgrund ihres geringen Gewichts mit besseren Bremseigenschaften.


Die polierte Oberfläche einer Schmiedefelge ist besonders hell und glänzend. Durch eine Lackierung mit einer Acryllackversiegelung bleibt dieser Glanz erhalten und ein Nachpolieren ist nicht nötig. Außerdem schützt die Versiegelung vor Kratzern und Umwelteinflüssen. Kennt man all diese Vorteile von Schmiederädern, ist auch verständlich, warum sie im Vergleich zu Gussrädern einen höheren Preis haben. Denn hohe Festigkeit und ein daraus resultierendes geringes Gewicht können sich auch diese Leichtmetallräder auf die Fahne schreiben.


Ist eine Flow-Forming Felge die günstige Alternative, die ebenso gute Eigenschaften mitbringt?

Zwar sind Alufelgen, die im Flow-Forming-Verfahren hergestellt wurden, leichter als Gussräder. An das leichte Gewicht von Schmiederädern kommen sie jedoch nicht heran. Außerdem handelt es sich im Prinzip noch immer um gegossene Räder. Schmiederäder bringen den Vorteil mit, dass sie individualisierbar sind. Sie können im Gegensatz zu Guss- und Flow-Forming-Rädern nicht nur in den Dimensionen hergestellt werden in denen es eine Form gibt, denn die Veränderungs-Möglichkeiten sind beim Schmieden um einiges größer. Auch mehrteilige Designs können ausschließlich geschmiedet und nicht gegossen werden.


Was sind mehrteilige Alufelgen?

Bei der Bauart von Felgen unterscheiden wir zwischen ein- und mehrteiligen Rädern. Mehrteilige Alufelgen wurden ursprünglich für den Rennsport konzipiert. Sie bieten den Vorteil, dass jedes Teil der Felge optimal auf die Belastungen abgestimmt werden kann. Dadurch muss nicht die komplette Felge dickwandig gegossen werden und es Sie sparen einiges an Gewicht. Auch die Möglichkeit unterschiedliche Materialien zu verwenden begeistert besonders Tuning-Fans. Ein weiterer Vorteil mehrteiliger Alufelgen ist ihre Variabilität. Breite und Einpresstiefe sind durch unterschiedliche Felgenhörner änderbar. Auch bei Schäden am Leichtmetallrad ist eine mehrteilige Bauart von Vorteil, denn es muss nur das beschädigte Teil erneuert werden und Sie müssen nicht eine komplett neue Felge kaufen.


Einteilige Alufelgen
Bei einteiligen Felgen handelt es sich aus Kostengründen zumeist um gegossene Räder. Die komplette Alufelge wird, wie oben beschrieben, in einer Form gegossen und besteht somit auch nur aus einem Material.


Zweiteilige Alufelgen
Klassischerweise bestehen zweiteilige Alufelgen aus dem Körper mit Felgenschüssel und Felgenstern. Das Felgenhorn wird mit Schrauben auf dem Körper des Rads befestigt, die ihm ein edles Erscheinungsbild verleihen. Alternativ gibt es auch Varianten, bei denen der Felgenstern auf die Schüssel geschraubt wird.


Dreiteilige Alufelgen
Dreiteilige Leichtmetallräder bestehen aus Felgenstern, Schüssel und Horn. Auch bei dieser Bauart sorgt der Kranz aus Schrauben für einen exklusiven Look.


Alufelgen in dreiteiliger Optik
Lieben auch Sie den Look mehrteiliger Alufelgen, möchten bei der Anschaffung aber gerne sparen? Kein Problem! Felgen in mehrteiliger Optik sind die perfekte Alternative für Sie. Diese werden zwar in einem Stück hergestellt, aber mit Schrauben versehen. So unterscheiden sie sich von mehrteiligen Felgen auf den ersten Blick gar nicht.


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  1. Wählen Sie auf unserer Seite Ihr Fahrzeugmodell.
  2. Auf der linken Seite sehen Sie die Option „Bauart“. Lassen Sie sich ganz unkompliziert alle verfügbaren Schmiederäder für Ihr Auto anzeigen und wählen Sie Ihren Favoriten.
  3. Entscheiden Sie sich für die passenden Reifen. Ob für Sommer, Winter oder das ganze Jahr – wir erstellen Ihnen die entsprechenden Kompletträder. Wählen Sie zwischen Reifenmarken wie Continental, Pirelli, Hankook und Michelin.